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Urbanathlon 2011Knut Höhler gewinnt 2. Urbanathlon

14.10.2011

3.000 Starter bewältigen die 13 spektakulären Hindernisse an der Elbmeile zwischen der Fischauktionshalle und Övelgönne

Rund 18.000 Zuschauer feuerten am 27. August 2011 die 3.000 Teilnehmer beim zweiten Men’s-Health-Urbanathlon in Hamburg an. Angeführt wurde das Teilnehmerfeld von Jens Schwedler, dem mehrfachen Deutschen Cyclecross Meister, der es sich auch nicht nehmen ließ, einige Hindernisse wie das "Dockland", den "Traffic Jam" oder die Container beim "Sea Freight" mit dem Rad auf der Schulter zu überwinden. Dahinter folgten 3.000 sportbegeisterte Urbanathleten, die mit viel Entschlossenheit, Kraft und Kondition die herausfordernde Strecke an der Elbmeile bewältigten.

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Dabei konnte Vorjahressieger Knut Höhler aus Göttingen seinen Erfolg wiederholen und sich mit 32 Sekunden Vorsprung in 40:59 Minuten souverän den ersten Platz sichern. Er genoss seinen Sieg schon am letzten Hindernis, als er auf den Autos des "Traffic Jam" hüpfend den Zuschauern zuwinkte. "Die Strecke war dieses Jahr noch anstrengender. Gut, dass die schweren Hindernisse im ersten Teil waren, da die vielen Stufen am Elbhang sehr viel Kraft gekostet haben", führte Höhler im Ziel aus. Zweiter wurde Dr. Matthias Weipper (41:29 min., Kritzmow) vor Patrick Raabe (43:21 min., Bargteheide), der erst kurz vor dem Urbanathlon von einer viermonatigen Weltreise zurückgekehrt war. "Durch die Reise konnte ich mich nur sehr kurz vorbereiten, um so mehr freue ich mich über den dritten Platz", sagte Raabe im Ziel. Von den zirka zehn Prozent weiblichen Teilnehmern siegte erneut Katharina Josenhans aus Hamburg. In 49:48 Minuten gewann sie vor Rebecca Barthel (53:12 min., Hamburg) und Stefanie Klein (54:37 min., Hamburg). In der Mannschaftswertung war das Team "Nordish by Zig Tech" nicht zu schlagen. Die besten vier, Michael Haas, Abner Nava, Enno Houtrouw und Christian Klingelhöfer, benötigten in Summe 3:04:38 Stunden, um nach dem Start am Cruise Center Altona die Elbmeile zwischen Fischauktionshalle, Övelgönne und dem Elbhang zu bewältigen.

Treppenstufen als größte Schwierigkeit                                                                                                  Wolfgang Melcher, Chefredakteur des veranstaltenden Magazins Men’s Health, zog nach dem City-Hindernislauf ein positives Resümee: "Es war noch einmal besser als bei der erfolgreichen Europapremiere im vergangenen Jahr. Die Einführung des Starts in Blöcken von jeweils 500 Startern hat das Feld sehr gut entzerrt – eine deutliche Verbesserung für die 3.000 Teilnehmer. Und auch die Verbreiterung der Hindernisse hat zu einem flüssigeren Rennverlauf beigetragen." Dieses erfolgreiche Fazit bestätigten auch die Teilnehmer, nachdem sie im Ziel wieder zu Atem kamen. Einhellige Meinung war aber auch, dass die größten Schwierigkeiten in der ernormen Höhendifferenz von 202 Metern und den fast 1.000 Stufen bestanden. So konnte wohl kein Teilnehmer auf der herausfordernden Strecke seine Zeit aus 2010 verbessern. "Die ersten fünf Kilometer liefen sehr gut, aber dann ließen langsam die Kräfte nach, und der härteste Teil der Laufstrecke folgte ja noch. Aber die vielen Zuschauer an der Strecke haben uns toll angefeuert. Ich bin sehr zufrieden und glücklich. Jetzt duschen, trinken, essen und feiern", blickte Björn Stelte (Model aus Hamburg), im Ziel noch von den Anstrengungen gezeichnet, auf den Abend. Beim Men’s-Health-Urbanathlon trafen sich Sport- und Fitnessbegeisterte aus ganz unterschiedlichen Bereichen: Fußballer und Footballer, Sprinter und Marathonis, Fitness-Fans und Alsterjogger genauso wie Parkour-Spezialisten. Einige Fußballmannschaften suchten die gemeinsame Herausforderung, und eine Handballmannschaft aus Nordrhein-Westfalen nutzte den Urbanathlon zur Saisonvorbereitung. Zu den buntesten Sportoutfits zählten Läufer in schrillen Hawaii-Hemden oder eine Gruppe, die als blau bemalte Schlümpfe in Schubkarre-Formation die Ziellinie überquerte.

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Die anstrengendste Passage des Urbanathlon: Die Halfpipe gefolgt vom Dockland
Die anstrengendste Passage des Urbanathlon: Die Halfpipe gefolgt vom Dockland © Christian Stelling

Street-Festival mit zahlreichen Attraktionen zum Mitmachen und Zuschauen                            "Sehr bewährt hat sich für uns das neue Veranstaltungsgelände vor dem Cruise Center Altona", analysierte Wolfgang Melcher das trotz des wechselhaften Wetters sehr gut besuchte  Urbanathlon-Streetfestival. „Hier hatten wir optimale Möglichkeiten, die vielfältigen Attraktionen für unsere Besucher zu präsentieren." Das von Yared Dibaba moderierte Bühnenprogramm, unter anderem mit Kleinstadthelden, Feinkost und den Akrobatikshows der United Freestylers, wurde begeistert vom Publikum angenommen. Die heimlichen Helden des Events waren aber die Breakdancer aus den Schüler-Workshops- von Charity-Partner Crossover e. V. Wolfgang Melcher und Reebok Marketing-Direktor Jeremy Bauer übergaben im Rahmen der Siegehrung einen Spendencheck an Julia von Dohnanyi, die den Verein Crossover zusammen mit Samy Deluxe gründete. 6.750 Euro können nun für weitere Workshops mit Schülern aus unterschiedlichen sozialen Schichten verwendet werden. 750 Euro spendeten die Urbanathlon-Teilnehmer bei ihrer Anmeldung. Der Löwenanteil mit 6.000 Euro kam von Men’s Health und Urbanathlon-Hauptsponsor Reebok, die für jeden Finisher jeweils einen Euro stifteten.Die dritte Auflage des Men’s-Health-Urbanathlon ist für das kommende Jahr fest eingeplant. Den Termin und die weiteren Informationen werden auf www.urbanathlon.de und im Magazin Men’s Health veröffentlicht. In der Zwischenzeit kann die Herausforderung bei Urbanathlon-Rennen unter anderen in Belgrad, Johannesburg, New York, Chicago, San Francisco und am 24. April 2012 auch in Sydney gesucht werden.